Kids with handicap for handicapped kids

Die Idee dazu stammt von der engagierten Jugendwartin des Golfclubs, Andrea Willemsen, selber Mutter zweier Kinder, die Golf spielen. „Es wird soviel Charity für Erwachsene gemacht“, so Willemsen „warum jetzt nicht einmal für Kinder?“ Und tatsächlich ging es dabei irgendwann nicht mehr um reine Charity, sondern um viel mehr.

„Ich wollte, dass auch die Kinder, die die Spende erhalten, dabei sein können und dass unsere Kinder sehen, wie gut es Ihnen geht.“

Und so ist die einzigartige Idee zu diesem Charity-Turnier entstanden. Den Kindern der Lebenshilfe sollte nicht einfach ein Scheck übergeben werden, man wollte sie auch integrieren. Sie wurden eingeladen,
am Turnier teilzunehmen. Am Anfang stand dabei eine Trainerstunde mit den beiden Pros Achim Steinfurth und Stefan Gertz für die elf teilnehmden Jugendlichen der Lebenshilfe, die zusammen mit ihren Betreuern gekommen waren. Die beiden legten dabei eine Engelsgeduld an den Tag und nahmen jeden der jungen Nachwuchsgolfer gleichermaßen ernst. Anschließend wurde jedem behinderten
Kind ein Kind des Clubs zugeordnet, mit dem es ein gemeinsames Putt-Turnier spielte. Zusätzlich spielten die Golfkinder ihr eigenes Turnier, das eingentliche Charity-Turnier.

Außerdem  hatten die Pros einen von ihnen gesponserten „Nearest to the Pin“-Wettbewerb veranstaltet. Zusammen gekommen waren 1.000 Euro, die am Ende dieses aufgrenden Tages an die Lebenshilfe übergeben werden konnten – einem Tag, den sicherlich keiner der jungen Leute so schnell vergessen wird.